Rebschnitt
Annina und Peter Rebschnitt Weingut Ürzig

Rebschnitt

Auch im Winter gibt es bei uns noch genug zu tun. Neben der Arbeit im Keller möchten auch die Reben gepflegt werden. Jetzt im Januar sind wir deshalb mit  dem „Rebschnitt“ beschäftigt.

Beim Rebschnitt schneiden wir das Holz der Rebe zurück. Damit legen wir den Grundstock für die spätere Trieb-, Laub- und Traubenentwicklung, also auch für die Qualität unserer Weine.
Die Rebe schneiden wir dabei je nach Weinberg auf ein bis zwei Ruten zurück. Alles Holz, was nicht erforderlich ist,  wird entfernt. Wir fördern so nicht nur die Fruchtbarkeit der Reben sondern regulieren auch jetzt schon den Ertrag. Der Rebschnitt ist sehr arbeitsintensiv, da wir jeden einzelnen Stock angucken und individuell schneiden.

Anschließend zerkleinern wir das abgeschnittene Holz der Rebe. Eingearbeitet in die Böden kann es zu Humus werden.

Ein Esel als Erfinder des Rebschnitts

Eine alte Legende aus vorchristlicher Zeit besagt, dass ein Esel den Rebschnitt erfand. Ausgehungert hatte er während der Mittagsruhe seines Herren Rebstöcke abgeknabbert. Wütend prügelt der Bauer wohl auf ihn ein. Im Herbst jedoch trugen eben diese Stöcke wesentlich mehr und bessere Trauben…